Vier Übungen des Kundalini Yoga zum selber Üben.

Obwohl es sich grundsätzlich als Anfänger empfiehlt, Yoga-Übungen in angeleiteten Gruppen auszuüben, wollen wir hier ein paar bekanntere Yoga-Übungen zum Kennenlernen und Ausprobieren vorstellen.

Bei diesen Übungen handelt es sich um unabhängig voneinander durchführbare Übungen des Kundalini Yoga. Dieses besteht gewöhnlich nicht aus einzelnen Asanas (Haltungen), sondern aus Kriyas (Übungsreihen).

Bevor mit den Übungen begonnen wird, sollte das für Kundalini Yoga typische Adi Mantra gesungen werden, weil dies den Körper “erdet” und eine Grundentspannung herstellt. Dafür setzen Sie sich mit geradem Rücken in den Schneidersitz und schließen die Augen. Entspannen Sie sich und atmen Sie ruhig. Dann singen sie in einem Atemtzug “Ong Namo Guru Dev Namo”, zu Deutsch: “Ich verneige mich vor der Überwindung der Dunkelheit, ich verneige mich vor dem Lehrer in mir.” Nach zwei Wiederholungen können Sie mit den Übungen anfangen.
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Was ist Kundalini Yoga?

Nama Kundalini bedeutet im Sanskrit Schlangenkraft. In tantrischen Schriften wird Kundalini als spirituelle menschliche Kraft beschrieben. Diese ruht im untersten Chakra, also dem Energiezentrum auf Höhe des Steißbeins, durch welches die Hauptenergiekanäle des Körpers, die Nadis, laufen. Wird das Freisetzen des Kundalini erreicht, steigt diese Kraft durch die Chakren nach oben. Wenn das oberste Chakra erreicht wird, kommt es zur Vereinigung mit der kosmischen Seele, was höchstes Glück bedeutet.
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