Was ist Kundalini Yoga?

Nama Kundalini bedeutet im Sanskrit Schlangenkraft. In tantrischen Schriften wird Kundalini als spirituelle menschliche Kraft beschrieben. Diese ruht im untersten Chakra, also dem Energiezentrum auf Höhe des Steißbeins, durch welches die Hauptenergiekanäle des Körpers, die Nadis, laufen. Wird das Freisetzen des Kundalini erreicht, steigt diese Kraft durch die Chakren nach oben. Wenn das oberste Chakra erreicht wird, kommt es zur Vereinigung mit der kosmischen Seele, was höchstes Glück bedeutet.
Durch bestimmte Yoga- oder Reikiübungen ist es möglich, die
Kundalini-Kraft zu wecken, was allerdings sorgfältiger Vorbereitung
bedarf. Bestimmte Yoga-Schulen wie das Kundalini-Yoga befassen sich
explizit mit der Kundalini. Ziel solcher Schulen ist es, die Chakren
durchlässig zu machen, so dass der Körper auf das Aufsteigen der
Kundalini vorbereitet ist. Zu diesem Zweck lassen sich auch ein Stück
weit Heilsteine einsetzen.

Kundalini Yoga besteht aus Übungen, Meditation und Atemführung. Seine
Wurzeln lassen sich ins Indien des Jahres 3000 v.Chr. zurückverfolgen.
Kundalini Yoga beinhaltet Aspekte von Hatha, Raja, Bhakti und Naad Yoga
und besteht aus Asanas (Körperübungen), Pranayama (Atemübungen),
Tiefenentspannungstechniken und Meditation.

Kundali dient dazu, inneres Gleichgewicht und Gewahrsam gegenüber der
Umwelt zu erreichen. Die Übungen des Kundalini Yoga sind relativ einfach
zu erlernen und durchzuführen. Trotzdem wird empfohlen, sich diese
unter Anleitung eines ausgebildeten Yoga-Lehrers anzueignen.

Es gibt in Deutschland etwa 1000 Kundlini Yoga Lehrer, welche die Techniken von Yogi Bhajan unterrichten.

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