Was ist Yoga?

„Yoga“, das ist ein Begriff, der so viele Definitionen hat,
wie er für Ideologien und Weltansichten steht. Während die einen darin „bloß“
einen Sport sehen, bildet es für andere eine Art Ersatzreligion oder einen
Kompass, nach dem das eigene, ganzheitliche Leben unter Anleitung eines
Meisters oder Swami geführt wird.Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage: “Was ist eigentlich Yoga?” Weiterlesen

Die 9 besten Praxis-Tipps für die ZEN Meditation zuhause

Die 9 besten Praxis-Tipps für die ZEN Meditation zuhause

Hier erhalten Sie die 9 besten Tipps in einer kurzen Übersicht zur ZEN Meditation bei Ihnen zuhause. Beherzigen Sie sie und beinnen Sie noch heute mit der ZEN Meditation. Sie wird Ihnen helfen, auch in schlimmen Situationen ruhig zu bleiben und keine Angst zu empfinden. Genau wie bei meinem Onkel Harald. :-)

1. Die beste Zeit

Früh morgens sollst Du meditieren, sagt der ZEN Meister. Das regemäßige Sitzen (Zazen) ist vor dem Frühstück zu empfehlen, weil der Geist frisch ist und nicht emotional belastet. Auch ist es schwer mit vollem Bauch zu sitzen.

2. Der beste Ort

Ein ruhiger Platz, da man am Anfang eher Stille benötigt, um nicht abgelenkt zu werden. Später kann man überall meditieren, da es den Meditierenden wach hält.

3. Die beste Kleidung

Eine bequeme Kleidung sowie eine weiche Unterlage wie ein schmales Kissen oder ähnliches sind empfehlenswert.

4. Das beste Sitzen

Der Oberkörper soll beim Sitzen entspannt und aufrecht bleiben. Aufrecht zu bleiben ist anfänglich nicht einfach. Sollten Knie- oder Rückenprobleme bestehen, kann auch ein Stuhl gewählt werden. Dabei darf man sich nicht anlehnen. Es gilt aufrecht zu sitzen und die Knie im entspannten 90° Grad Winkel aufzustellen und die Füße entspannt und auf den Boden zu stellen.

5. Die beste Atmung

Der Meditierenden soll durch die Nase atmen. Die Atmung soll auf natürlichem Wege erfolgen und eine Verkrampfung ist zu vermeiden. Grundsätzlich gibt es jedoch keine Technik und es muss gesagt werden, dass sie der Atem am besten natürlich zu entwickeln hat. Der Geist soll ohne Vorstellung agieren. Ein schnaufen ist zu vermeiden. Auch bei Ablenkungen durch den Geist soll der Meditierende immer wieder zurück kehren in die Meditation ohne sich innerlich Vorwürfe zu machen.

6. Die richtige Handhaltung

Die linke Hand ruht in der rechten und bildet eine kleine Schale. Die Daumenspitzen berühren sich leicht. Dies ist die korrekte Handhaltung der ZEN Meditation-

7. Das richtige Gesicht

Das Gesicht soll entspannt gehalten werden. Es soll eine Entspannung eintreten, die von Wangen bis zu den Ohren zu spüren ist. Die Augen sollten entweder geschlossen gehalten werden oder im einem leeren Blick nach unten schauen etwa im Winkel von 45° Grad.

8. Der richtige Geist

Der innere Geist und die äußere Haltung des Körpers sollen sich entsprechen und ergänzen. Körper und Geist sollen vollkommen entspannt sein. Es geht bei der Haltung des richtigen geistes um die sogenannte heitere Gelassenheit. Diese trifft jedoch oft erst nach Jahren der Kontemplation auf.

9. Die richtigen Gedanken

Schwer ist es an nichts zu denken. Doch das ist das erstrebenswerteste überhaupt. Was oft auftritt ist das Vermeiden wollen von Gedanken. Innerhalb der ZEN Meditation tritt dies sehr oft auf, und eine hohe Zeitvergeudung innerhalb der ZEN Meditation geht damit einher. Unser Ich ist daran gewöhnt absichtsvoll etwas zu tun. Das unabsichtliche ICH sein ist ein Ziel der Meditation. Es geht um das zwanglose und in sich gelöste Verharren im Augenblick und den Genuß dieses Augenblickes, wenn er auf diese Art und Weise erreicht wird.

Die Gedanken treten stets auf. Sie sind nicht vermeidbar. Es geht bei der ZEN Meditation auch nicht um das Vermeiden von Gedanken. Sie sollten kommen und gehen dürfen und einfach als das erkannt werden, was sie sind: flüchtige Gedanken. Das Schwierigste an der ZEN Meditation ist es, diesen Gedankenspielen nicht zu folgen und sich zu lösen. Gleichsam zu einer Erde zu werden, über der die Gedanken wie die Wolken vorüberziehen ohne die Erde damit im Wesentlichen zu beeinflussen. Der hoch im Training befindliche Meditierende kann sogar lächeln über wundersame Gedanken. Aber er wird durch die Gedanken nicht in seiner Meditation gestört.

Allerdings soll der Meditierende auch nicht vor sich hin starren. Dies wird in der ZEN Meditation als totes Zen bezeichnet. Es geht darum, Entspannung und Tiefe zu finden ohne sich von den auftretenden Gedanken beinflussen zu lassen.